Über uns

„Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen. In diesen Partnerschaften kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.“

(Quelle: https://www.demokratie-leben.de/bundesprogramm/ueber-demokratie-leben/partnerschaften-fuer-demokratie.html)

Zentrales Ziel der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen:

Vorhandenen Strukturen und Handlungsstrategien sollen mit möglichst hoher Unterstützung verschiedener Akteurinnen und Akteuren vor Ort fortgeschrieben und erweitert werden. Dazu werden zielorientierte Projekte und Aktionen durchgeführt:

  • zur Demokratiestärkung
  • zum Abbau von Fremdenfeindlichkeit
  • zur Förderung von Vielfalt und Toleranz
  • für den Aufbau von Jugendbeteiligungsstrukturen

Dem Landkreis Nordhausen werden jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung gestellt, aus dem verschiedene Einzelmaßnahmen/Projekte finanziert werden können. Hierbei kann es sich zum Beispiel um eine Informationsveranstaltung, Plakataktion, Begegnungsveranstaltung oder aber auch um Lehr- und Informationsmaterialien handeln.

Welche Projekte werden gefördert?

Projekte die sich inhaltlich mit folgenden Förderschwerpunkten beschäftigen:

  • Soziale Integration
  • Antirassistische Bildungsarbeit
  • Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen junger Menschen
  • Demokratie- und Toleranzerziehung
  • Kulturelle und geschichtliche Identität
  • Kulturelles und interreligiöses Lernen
  • Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft

An wen richten sich die Projekte?

  • Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, andere pädagogische Fachkräfte
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure
  • unabhängig von individuellen Fähigkeiten, kultureller, ethnischer wie sozialer Herkunft, Religion oder Geschlecht!

Wer kann Projektanträge stellen?

Als Antragsteller können Träger, Vereine und Institutionen (nichtstaatliche Organisationen) fungieren, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit arbeiten.

Zu erfüllende Kriterien:

  • Erfahrungen/ fachliche Voraussetzungen zur Gewährleistung der Projektumsetzung
  • Sicherung einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit

Initiativen, die keine juristische Person sind, wie bspw. Interessengemeinschaften, Bürgerbündnisse, Aktionskreise u.ä. können in Kooperation mit einem freien Träger der Jugendhilfe, welcher als Antragsteller auftritt, Projektanträge einreichen.